
Kurz nach Hause geeilt zwischen zwei Universitätsveranstaltungen, die Erste war im Übrigen recht unterhaltsam, stelle ich mit Begeisterung fest, dass ich mich schon immer genau richtig, körpergerecht und absolut bewusst ernährt habe.
Den Beweis liefert der Spiegel, und beinahe bin ich traurig darüber, dass ich mir heute Mittag, beinahe gerade eben, eines dieser köstlichen Roast Beef-Baguettes im Kaffee Max an der Augsburger Maximilianstraße mit J. geteilt habe, anstatt - wie sonst konsequent von mir verfolgt - weiter hart und nahrhaft an der Gesunderhaltung von Leib und Seele zu arbeiten. Es gibt übrigens tugendlose Frevler, die sich tatsächlich - so wird kolportiert - erdreistet haben sollen, außerhalb Berlins dem "Genuss" einer Currywurst und eines Döner Kebabs zu frönen. Nachher kläre ich in meinem ersten Augsburger Hauptseminar - eigentlich zur Frühen Neuzeit - hoffentlich endlich die mich seit Semestern intensiv bewegende und Generationen junger Studenten plagende Frage
Warum und zu welchem Ende studiert man deutsche Geschichte?
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