Samstag, 12. April 2003
 Fast überrascht es mich ein wenig, dass ich trotz der dumpfen Benommenheit und der brüllenden Schmerzen, die sich allmählich in meinem Schädel ausbreiten, noch in der Lage war, das Passwort fürs Admintool dieser Seite zu erraten. Wahrscheinlich habe ich mir alles selbst zuzuschreiben,
"immer mitten in die fresse rein" vollständig lesen
Donnerstag, 10. April 2003
Für alle, die den Spielbericht nicht finden können:
Hier ist er nochmal.
Mich erreicht die folgende Nachricht mit dem angefügten Artikel. Wer kurze Versatzstücke meiner Meinung sehen möchte, begebe sich an das Ende dieses Beitrags, wo sich meine Antwort befindet.
"geistiger siedlungsraum" vollständig lesen
Mittwoch, 9. April 2003
 Irgendwie war heute ein Scheißtag. Nur mal so am Rande wollte ich das aber doch mal bemerkt haben. Selten zuletzt habe ich soviel gedacht (Schande über all jene, die jetzt gerade eingedenk meiner letzten Beiträge auf dieser Seite heimlich denken, dass sie dies auch ohne mein Eingeständnis ohne weiteres längst selber bemerkt hätten) wie heute - aber ich wollte nicht und ward gezwungen. Und wenn ich denke, verzweifle ich - sollte vielleicht sagen verzweifle ich mich ( siehe zur Wortbedeutung hier). Rilke sagte: Alles, was mehr aus uns macht, ist Gnade für uns. Auch wenn er dabei vielleicht an etwas anderes denken mochte, als ich gerade, so hat er doch recht - ohne diesen Gedanken im Hinterkopf wäre mir mein Denken unerträglich.
Dienstag, 8. April 2003
 So ein ganz hohles Gefühl tief drinnen machte sich breit in mir nach dieser Prüfung. Wahrscheinlich musste das so sein, schon, weil ich mein ganzes mühevoll binnen der letzten Wochen eingeprägtes Wissen in kaum mehr als zwei Stunden eruptiv auf das Papier gebracht hatte.
"das fahrgeräusch bei nacht" vollständig lesen
Montag, 7. April 2003
Übrigens ist meine Lieblingsszene in der US-amerikanischen Filmproduktion Projekt: Peacemaker (gewohnt souveräner deutscher Titel) - das ist mir gestern wieder aufgefallen - jene, in der Nicole Kidman bei einem wirklich dringenden Polizeieinsatz in New York City, bei dem es aber auch tatsächlich um jede Sekunde geht,
"meine lieblingsszene" vollständig lesen
 Es sei an dieser Stelle auf meine bourgeoisie.jayniz.de- Neuveröffentlichung hingewiesen. Der vierte von fünf Teilen meines lyrischen Versuchs zum weltpolitischen Ticken der Uhren - die letzten 36 Stunden vor dem großen Krach.
Sonntag, 6. April 2003
Wenige Stunden vor meiner Prüfungs-Klausur möchte ich es mir nicht nehmen lassen, uns allen einen kurzen zusammenfassenden Überblick über einige Grundlagen des Minnesangs zu verschaffen, die auch meiner Vorbereitung als Basis dienten. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das Wissen um diese knallharten Fakten zugleich ein besserer Mensch zu sein bedeutet.
"was ich schon immer einmal über den minnesang wissen wollte" vollständig lesen
 Es war ein guter Tag in der Zehlendorfer John-F.-Kennedy-Halle. Die BGZ-Damen siegen mit einem Punkt und spielen weiter um den Aufstieg. Und die Herren können mit dem Auswärtssieg in Bergedorf im Gepäck ebenfalls gewinnen - eine kleine Serie fast schon, immerhin der dritte Sieg in den letzten vier Heimspielen.
"die hoffnung stirbt nie beim tee" vollständig lesen
Samstag, 5. April 2003
 Heute Nacht fuhren wir während einer Lernpause an der Niederkirchnerstraße in Mitte am Friedenscamp vor der amerikanischen Botschaft vorbei. Diesmal sind wir nicht ausgestiegen - so wie bei den letzten beiden Malen - und wurden auch nicht nach Zigaretten gefragt - so wie bei den letzten beiden Malen.
"furchtbarer gedanke" vollständig lesen
Ich sehe es kommen, dass man mich noch als Brinkmann-Epigonen beschimpfen und abqualifizieren wird, aber nun las ich vorhin, nachdem der große Band lange auf meinem Nachttisch einstaubte und allmählich von achtlos beim Einschlafen bei Seite gelegten Thomas Bernhard-, Imre Kertesz- und Heinrich Heine-Bänden liebevoll begraben worden war,
""dieses, der verschärfte Konflikt zwischen dem Einzelnen und den Vielen"" vollständig lesen
Freitag, 4. April 2003
Was für ein pathetischer Titel - und ein wenig abgenutzt. Ich möchte es aber nicht versäumen, allen serendipity-Entwicklern herzlich für ihre Mühe und ihre Ideen zu danken. Ein besonderer Dank gilt Jannis, den ich gestern in einem Anflug von Produktionsbedürfnis mit dem folgenden Anliegen überfiel. Inzwischen habe ich natürlich ein schlechtes Gewissen, weil ich zum Einschlafen in Rolf Dieter Brinkmanns Textcollage "Rom, Blicke" (Titel des Hrsg.s) dessen Beschwerden aus dem Jahre 1972 über seine unproduktiven Mitstreiter verfolgte,
"Wie alles begann" vollständig lesen
 Voller Freude nehme ich zur Kenntnis, dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, nicht nur in literarisch abstrahierter Form (lyrische Ergüsse und verkannte Meisterwerke auf bourgeoisie.jayniz.de (ehem. www.bourgeoisie.de) die noch nicht recht interessierte Fachwelt an meinen Gedanken und Erlebnissen (vor biographischen oder psychoanalytischen Interpretationen sei gewarnt) teilhaben zu lassen, sondern auch in Form unterschiedlichster (ich nenne sie der Vorsicht halber) Gebrauchstexte, über deren literarischen Wert sicherlich gestritten werden könnte - ich weiß, zur Zeit will darüber niemand mit mir streiten. Gebrauchte Texte nenne ich sie (s.o.) vor allem deshalb, weil sie von mir in meinem Leben schon in irgendeiner Form gebraucht wurden. Hierbei handelt es sich also um eine - wenngleich selbstverständlich äußerst aktuelle - Zweitverwertung, die aber ihre Existenzberechtigung schon daraus zu beziehen scheint, dass besagte Erstverwertung zumeist unter Ausschluss weitester Teile der Öffentlichkeit, teilweise gar unter Ausschluss meines eigenen Bewusstseins stattgefunden hat.
""Die Natur ist nicht zwiespältig"" vollständig lesen
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