
Nahezu alles, was in der Zehlendorfer Szene Rang und Namen hat - einmal abgesehen von einem Pariser Picknicker, dem ein drakonisches Ausreiseverbot die Anreise unmöglich machte, fand sich am Samstag, den 18.9., zur Sechsjahresfeier der GENERATION PICKNICKER 1998 im Spandauer Vorstadtghetto zusammen. Der Spandauer Ordnungsdienst zeigte sich angesichts des uns vorauseilenden Rufes genötigt, Alkoholika und Wurfgeschosse der teilweise stark alkoholisierten Picknicker bereits vor der Halle zu beschlagnahmen.
Wie nicht anders zu erwarten, glänzte die Gruppe erneut durch sogenannten hammergeilen niveauvollen Dauersupport. Einziger Wehrmutstropfen war die feierliche Demontage des Zehlendorfer Capoturms, die zehn Minuten vor Spielende erfolgte. "Ein Skandal", schimpfte so auch der aufgebrachte Picknicker Basti, Sprecher und medizinischer Leiter der Gruppe, der Spandau generell für überbewertet hält und es in Erwägung zieht, eine entsprechende Kolumne zu verfassen, "von Wasserfreunden haben wir nichts anderes erwartet. Wir orientieren uns ohnehin eher an der polnischen Ultraszene."
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