
Heute musste ich feststellen, dass Pharmamarketing im Besonderen und Betriebswirtschaftslehre im Allgemeinen schon etwas ganz anderes ist als beispielsweise Germanistik. Man arbeitet beispielsweise mit Büchern mit dem Erscheinungsjahr 2003 - man muss sogar. Bei meiner letzten Seminararbeit in Älterer Deutscher Literaturwissenschaft schrieb ich zwar auch eine ganze Menge,
dafür war aber der jüngste von mir verwendete Aufsatz irgendwann aus den 1970er Jahren, das meiste Material aus der Zeit vor dem Weltkrieg, einiges aus dem 19. Jahrhundert. Spannend war das nicht uneingeschränkt. Dafür hat mir heute die Marketingdiplomarbeit, die ich zwecks kleinerer sprachlicher Korrekturen durchlas, teilweise sogar richtig Spaß gemacht. Die obenstehende Aufnahme, bei der ich mich um einen interessierten und faszinierten Gesichtsausdruck offenbar recht vergeblich bemühte, täuscht insofern etwas.
Im unverschämt teuren Zwölf Apostel, in dem ich mich eigentlich immer nur dann einfinde, wenn dieses gastronomische Kleinod mit sonderbaren Gutschein- oder Sonderaktionen neue Kundschaft gewinnen möchte, trank ich heute Caffe Latte für einen Euro, es war mal wieder Zeit für eines dieser Angebote.

Heute Mittag lud mich Jannis formidable Großmutter zu einem griechischen Festessen ein, die Kellner in diesem Etablissement und meine Erfahrungen mit dem sympathischen Kirchenblättchen, das uns irgendwann von einer ebenfalls anwesenden Nonne einer nahegelegenen Gemeinde unaufgefordert herübergereicht wurde, verdienen eine separate und ausführliche Beschreibung in nächster Zukunft. Gut gefallen hat mir der einladende zum Restaurant gehörene Kinderspielplatz.
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