
Mit einem guten Gefühl die Baustelle Berliner Olympiastadion verlassen. Der abgekämpfte
1. FC Kaiserslautern, dem man den enormen Kraftakt des Klassenerhalts in der Rückrunde beinahe während des gesamten Pokalfinales deutlich anmerkte, vermochte zwar den Münchner Bayern nichts entgegenzusetzen, die mitgereisten Lautrer Fans verwandelten die Spielstätte aber vor allem nach dem aussichtslosen Rückstand in eine wahre Hölle.
Nach einer halben Stunde Dauersupport wussten ich und meine Begleitung, bei der ich mich an dieser Stelle nochmals herzlich für die Einladung bedanken möchte, wieder, weswegen man diesen Verein derart liebt und sogar die ursprünglich geknickten Spieler in Rot schienen angesichts der lautstarken Seelenmassage ihres Anhangs erbaut. Schon vor dem Spiel begeisterte die Generation Luzifer mit einer großen und sehr gelungenen Choreographie, so dass auch Barbara Scheel, Ehefrau des Altbundespräsidenten, begeistert ihre Lauternfahne schwang und Klaus, den Regierenden, in leichte Verlegenheit brachte. Schade nur, dass in den zahlreichen Lautrer Bussen neben dem Stoff für die Choreo und dem guten Pfälzer Bier offenbar kein Platz mehr für die Doppelhalter war.
Darüber hinaus freue ich mich, dass Bidjan endlich wieder da ist und ich jetzt ins Bett gehen darf.
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