Und so saßen wir auf der Terrasse unter den Sternen und aßen liebevoll zubereitete Lasagne mit vielen frischen Kräutern aus dem nahen Garten und tranken Schultheiss und starrten auf den Hund oder den Tisch oder etwas anderes und sagten gar nicht viel. Irgendwann musste jemand gehen und so gingen später auch wir eine Runde mit dem Hund um den Block. Und es war still, ruhig und friedlich und keiner dachte mehr zu viel an Frank Bsirske. Manchmal aber kam ein Gedanke an die vielleicht beste Inszenierung dieser Spielzeit am Berliner Ensemble. Leander Haußmann konnte in Hofmannsthals Elektra längst verschollen geglaubtes Talent beweisen, die Schlussszene, an die er manisch Hand anlegen muss, geriet wohl und alle lieben Aischylos und auch ein bisschen Sigmund Freund. Irgendwann wird alles gut.
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