
Eben lese ich, noch sehr verwirrt vom wiederholten Betrachten der amerikanischen Verfassungsgeschichte, in
Sebastians Blog von der Absicht des größten aller Theaterintendanten und langjährigen Thomas Bernhard-Haus- und Hofregisseurs und -Freundes, Claus Peymann, die Stadt Berlin zu verklagen.
Innerlich jubiliere ich ob dieses kühnen und verwegenen Plans und würde Peymann gerne, nachdem diese Ikone der Schöngeistigkeit vor gestern bewunderter Inszenierung vor uns - dem staunenden Publikum - sprach, nachträglich auf die Schulter klopfen. Und zwar recht fest. Man sollte dieses kultur- und überaus geschmacklose Gesindel in der Berliner Regierung, die auch noch die letzten verbliebenen, weichen Standortfaktoren dieser bankrotten Kapitale scheinen vernichten zu wollen, ohnehin wegen der allergrößten Kulturfeindlichkeit und Geisteslosigkeit verklagen. Lebenslänglich Loveparade, Jeanette Biedermann und Daniel Küblböck. Aufwachen, Berlin!
dpa-Meldung in der FR
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