
Da ihr Stumpfsinn offensichtlich keine Grenzen kennt, fühlen sie sich gezwungen, die komplette Innenstadt zu vermüllen. Erstens durch ihre Anwesenheit und Existenz - sie torkeln im Drogen-, Alk- oder Debilitätsrausch überall zu Hunderttausenden herum, es ist dunkel, und es interessiert niemanden, aber sie torkeln einfach nur und brüllen und torkeln und sind eine einzige Zumutung, schlimmer noch als Peter Strieder - zweitens durch ihre widerlichen Hinterlassenschaften. Niemand will es sehen, niemand will hier Details hören, aber die Stadt steht im Dreck. In Kreuzberg hatte man übrigens seine Ruhe und auch in der Universum Lounge am Kurfürstendamm in Charlottenburg-Wilmersdorf, was nicht heißt, dass man in Charlottenburg-Wilmersdorf oder an weiten Teilen des West-Berliner Kurfürstendamms seine Ruhe hätte haben können am gestrigen Tag der geistigen Empfängnis und tief empfundenen Zuneigung. Selbst in die Wilmersdorfer Pariser Straße verirrten sich einige Verirrte und andere erhielten Anrufe aufgebrachter Schulversager, die, von Eifersucht und anderem getrieben, die verlorene Ehre ihrer Freundin wieder herzustellen wünschten. Heute versuche ich es am Besten mal mit dem Winterfeldtplatz, da gibt es schön viel CSD-Publikum - die benehmen sich wenigstens bei ihrer Parade und vor allem danach in der Stadt, vielleicht weil die von hier sind oder vielleicht auch aus ganz anderen Gründen.
Einen sehr schön detaillierten und liebevollen Beitrag zum Thema habe ich hier gefunden.
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