schlachteplatte
Mein Bestester!
Wie kann man das in der deutschen Sprache zum Allerweltsbegriff verkommene, ursprünglich eine Superlativform bezeichnende Wort noch einmal steigern! Grammatisch nicht, alltagssprachlich schon (s.o.)?
Das soll also die Anrede sein, mit der allerdings mehr ausgesagt sein will, als nur wiederum eine in der Gefahr der Verfloskelung stehende Form der Begrüßung, sondern zugleich die Bemühung dessen beschrieben werden möchte, der eine inhaltliche Würdigung der von ihm gelesenen Zeilen zu geben beabsichtigt.
Nochmals: mein Bestester!
Deine Zeilen waren wie so oft ein sprachorgiastisches Ereignis, an dem teilzuhaben ich mich in meinem selbstgewaählten New Yorker Exil so etwas wie einen Hauch von Heimweh im Sinne einer nostalgisch anmutenden Vorfreude auf ein Wiedersehen in Augsburg verbunden mit der Aussicht auf so manche froh-flüssige Unterhaltung in ihrem wahrsten Wortsinne empfinde. Auch hier könnte ein "Fortaste" dieses Heimweh wachhalten, der darin bestehen könnte, mir einmal eine Mail zu schicken, die dann doch personaler wahrgenommen würde als diese zugegebenermaßen genial-universalisierten Zeilen, die gelesen zu haben ich nicht anstehe, noch einmal als wirkliches Vergnügen zu bezeichnen.
Herzlich(st) superlative Grüße aus Big Apple
Thomas